Familien und Imago

Imago in Familien

“Fami­lie” ist für vie­le Men­schen ein Ort der Gebor­gen­heit und Nähe. Nir­gend­wo sonst erle­ben wir so vie­le Emo­tio­nen, so viel Freu­de und Lie­be.

Gleich­zei­tig ist es aber auch der Platz hef­ti­ger Streits. Meh­re­re Gene­ra­tio­nen, ver­schie­de­ne Inter­es­sen, unbe­wuss­te Koali­tio­nen, Fami­lie sein ist nicht immer leicht.

Damit das Zusam­men­le­ben in gegen­sei­ti­ger Ach­tung, Annah­me und Unter­stüt­zung mög­lich ist, kön­nen Sie mit uns in ver­schie­de­nen Kon­stel­la­tio­nen dar­an arbei­ten, sich wie­der wert­schät­zend zu begeg­nen.

Mit ver­schie­de­nen Ima­go Dia­lo­gen beglei­ten wir Sie dabei, Ihre Fami­lie wie­der zu einem Ort lie­be­vol­ler Begeg­nung wer­den zu las­sen.

Familien im Dialog

Wir sind vie­le und doch Eins!

Je nach The­ma und Grö­ße der Fami­lie arbei­ten wir ein­zeln oder zu zweit mit allen Fami­li­en­mit­glie­dern und einer spe­zi­el­len Form des Ima­go Dia­logs, dem “Familien-Dialog”.

Imago Familiendialog

Der “Familien-Dialog” eig­net sich für Fami­li­en­kon­flik­te, die z.B. von den Eltern mit den Kin­dern inner­halb der Fami­lie allei­ne nicht gelöst wer­den kön­nen. Dabei haben alle Fami­li­en­mit­glie­der die Mög­lich­keit, sich zu glei­chen Tei­len ein­zu­brin­gen und gehört zu wer­den.

Durch die Ima­go Regeln des Zuhö­rens und Ver­ste­hens kann jedes Fami­li­en­mit­glied angst­frei sei­ne Posi­ti­on ver­tre­ten. Dies gilt vor allem für Kin­der und Jugend­li­che.

Zusam­men mit uns arbei­ten Sie dann dar­an, eine Ver­än­de­rung ihrer momen­ta­nen Situa­ti­on zu errei­chen und ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis für die Ursa­chen und Hin­ter­grün­de der Fami­li­en­kon­flik­te zu ent­wi­ckeln.

Im Familien-Dialog soll­ten alle Fami­li­en­mit­glie­der alters­ent­spre­chend in der Lage sein, sich aus­zu­drü­cken und min­des­tens 15 min durch­gän­gig zuhö­ren zu kön­nen.

Eltern im Dialog

Dei­ne, Mei­ne, Unse­re?

Streit zwi­schen den Eltern über die Kin­der­er­zie­hung ist ein span­nungs­rei­ches The­ma in vie­len Fami­li­en. Dabei geht es um viel mehr als nur Erzie­hungs­fra­gen.

Imago Elterndialog

Noch ein viel grö­ße­res The­ma ist das bei Patch­work­fa­mi­li­en. Jeder Eltern­teil hat aus sei­ner Her­kunfts­fa­mi­lie eige­ne Fami­li­en­re­geln, die mehr oder weni­ger bewusst in der jet­zi­gen Fami­lie wei­ter­be­stehen. Die Auf­ga­be von Eltern ist es jedoch, Regeln für die jet­zi­ge eige­ne Fami­lie neu zu ent­wi­ckeln.

Die­se Regeln soll­ten, je nach Alter der Kin­der, immer wie­der neu über­prüft wer­den. Vie­le die­ser Fami­li­en­re­geln sind unaus­ge­spro­chen und kon­tro­vers. Das führt zu Kon­flik­ten zwi­schen den Eltern­tei­len. Die Ursa­chen lie­gen häu­fig in der Bezie­hung der Eltern zu den Groß­el­tern und in Fami­li­en­loya­li­tä­ten.

Mit dem spe­zi­el­len Werk­zeug des “Imago-Elterndialogs” ler­nen Sie, wie Ihre Fami­li­en­ge­schich­te Sie dabei beein­flusst und wie Sie unab­hän­gig davon mit­ein­an­der die Regeln Ihrer jet­zi­gen Fami­lie defi­nie­ren kön­nen.

Kinder und Eltern im Dialog

Von der Sprach­lo­sig­keit in die Begeg­nung

Die­se spe­zi­el­le Form des Imago-Dialogs ist vor allem für älte­re oder schon erwach­se­ne Kin­der geeig­net. Wenn Sie sich ger­ne mit einem Eltern­teil aus­tau­schen möch­ten, aber auf­grund emo­tio­na­ler Span­nun­gen und Kon­flik­te dazu noch kei­ne Mög­lich­keit gefun­den haben, ist die­ser Dia­log eine gute Mög­lich­keit das zu ändern.

Imago-Eltern und Kinder im Dialog

Sowohl Eltern als auch Kin­der haben häu­fig das Gefühl, vom Ande­ren nicht rich­tig wahr­ge­nom­men oder miss­ver­stan­den zu wer­den, viel­leicht sogar abge­lehnt zu sein. Gesprä­che dar­über füh­ren oft nicht zu der Art von Mit­ein­an­der, die sich bei­de wün­schen.

Im Gegen­teil, Ent­täu­schung und Unver­ständ­nis sind das Ergeb­nis. Die Begeg­nung in die­ser spe­zi­el­len Form des Ima­go Dia­logs ermög­licht bei­den, sich wert­schät­zend und neu zu begeg­nen.

Alte und belas­ten­de Kon­flik­te kön­nen so in neu­em Licht betrach­tet wer­den. Eltern und Kin­der erle­ben es oft als sehr befrei­end, sich in die­ser Form aus­spre­chen zu kön­nen.

Geschwister im Dialog

Nach dem Strei­ten kommt das Ver­tra­gen

Geschwis­ter­kon­flik­te sind mit die stärks­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen, die in Fami­li­en statt­fin­den kön­nen. Die Ursa­chen lie­gen häu­fig in der Fort­füh­rung der Kon­flik­te der Eltern. Geschwis­ter wol­len loy­al zu dem jewei­li­gen Eltern­teil sein und über­neh­men infol­ge davon den Eltern­kon­flikt.

Imago-Geschwister im Dialog

Häu­fig the­ma­ti­siert sich die­se Ener­gie z.B. in Erb­schafts­strei­tig­kei­ten, Fir­men­über­nah­men oder ähn­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Dabei wis­sen die Betei­lig­ten meis­tens nicht, war­um sie die Strei­tig­keit mit so hoher Inten­si­tät füh­ren.

So ent­ste­hen aus Geschwis­ter­kon­flik­ten manch­mal gro­ßen Fami­li­en­kon­flik­te, wenn näm­lich die schein­bar unver­ein­ba­ren Posi­tio­nen über Gene­ra­tio­nen hin­weg aus­ge­baut und gehal­ten wer­den.

Unser “Dia­log unter Geschwis­tern” klärt Ursa­chen und ermög­licht neue Sicht­wei­sen auf oft schon lan­ge bestehen­de und fest­ge­fah­re­ne Posi­tio­nen.

Das Ima­go­buch zu die­sem The­ma: “So viel Lie­be wie mein Kind braucht”

Imago­grün­der Har­vil­le Hen­d­rix zeigt zusam­men mit sei­ner Frau Helen Hunt in die­sem Buch einen Weg auf, wie bewuss­te Part­ner­schaft und bewuss­te Eltern­schaft leb­bar wer­den.

Es bie­tet eine Fül­le groß­ar­ti­ger Ein­sich­ten und hilf­rei­cher, lebens­na­her Hin­wei­se. Har­vil­le und Helen haben gemein­sam ein wirk­lich her­aus­ra­gen­des Buch über die bewuss­te Eltern/Kind-Beziehung geschrie­ben.

Sie beschrei­ben über­zeu­gend, wie unse­re früh­kind­li­chen Erfah­run­gen sich ganz beson­ders dar­in wider­spie­geln, wie wir spä­ter selbst mit unse­ren Kin­dern umge­hen. Emp­feh­lens­wert für alle Fami­li­en und Eltern mit Kin­dern. Hier bei Ama­zon