Advanced Imago Clinican

Mit dem “Imago Level II Training“ zum “Advanced Imago Clinican” 

Multiethnic Group

Die Internationale Imago Gesellschaft (IITI) möch­te gern die Professionalität und Kompetenz von zer­ti­fi­zier­ten Imago Therapeuten und Therapeutinnen durch wei­ter­füh­ren­de Fortbildungen erwei­tern und vertiefen.

Dazu hat die Imago Faculty ein “Level II Training” zum Erreichen des Status “Advanced Imago Clinican” mit meh­re­ren Fortbildungskurse entwickelt.

Um das Level II Training erfolg­reich zu absol­vie­ren und als “Advanced Imago Clinician” zer­ti­fi­ziert zu wer­den, sind vier Kurse aus dem fol­gen­den Angebot zu absolvieren:

1. Imago Character Growth (ver­pflich­tend), auch für Imago Professional Facilitator
2. Imago Clinical Advanced 1: Brilliant at the Basics
3. Imago Clinical Advanced 2: From Despair to Repair
4. Imago Clinical Advanced 3: Receiving Love
5. Imago Clinical Advanced 4: The Attuned Therapist

Teilnahmevoraussetzung ist die abge­schlos­se­nes Imago Paartherapie Ausbildung (Imago Basic Clinical Training) (Teilnahme am “Level II Training” auch in der Zertifizierungsphase nach dem Training möglich).

Exklusives Angebot: Wir bie­ten die Inhalte der 4 Imago Clinical Advanced Trainings (3‑tägig) in 3 Blöcken zu je 4 Tagen an.

Block 1, 14. – 17.1.27 | Block 2, 15. – 18.4.27 | Block 3, 24. – 27.6.27
Donnerstag bis Sonntag jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Kursgebühr: € 600,- plus 20 % USt pro Block oder € 1620,- plus USt im Paketpreis.
Partner € 450,- plus USt pro Block. Imago Character Growth ist nicht im Paketpreis enthalten.
Ort: Wien

Anmeldeschluss: 11.12.2026. Anmeldung hier

Zertifizierung

Diese Trainings wer­den vom ÖBVP (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie) als Weiterbildung für PsychotherapeutInnen gemäß der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie des Bundesministeriums für Gesundheit anerkannt!

Advanced Clinical Kurs 1

BRILLIANT AT THE BASICS

Theoretische und prak­ti­sche Exzellenz in der eige­nen Imago Praxis 

Dieses Training ist als ers­te Erweiterung der Basisausbildung kon­zi­piert. Es führt zu dem nächs­ten Kompetenzlevel in der Anwendung der Imago Paartherapie in der eige­nen the­ra­peu­ti­schen Praxis.

Aufbauend auf dem Imago Basic Clinical Training liegt der Schwerpunkt die­ser Weiterbildung in der theo­re­ti­schen und metho­di­schen Vertiefung von Interventionstechniken in der Imago-Paararbeit.

Lerninhalte:
  • Verschiedenen Dialogformen, struk­tu­riert oder frei, Grenzen und Anwendungsmöglichkeiten.
  • Korrelation zwi­schen Intervention und Entwicklungsstufe.
    Welche Interventionen sind für wel­che Konfliktthemen nütz­lich und hilfreich?
  • Psychodynamische Modelle als theo­re­ti­scher Hintergrund zur Anwendung von erfolg­rei­chen “Doubling” Interventionen.
  • Trauma- und kör­per­the­ra­peu­ti­sche Grundlagen in der Arbeit mit dem „Focusing“.
  • Methodische und theo­re­ti­sche Grundlagen zur Anwendung von Sentence Stems und Leadlines.
  • Die Balance zwi­schen Intervention und Entwicklungsraum in der Verantwortung des Paares.

Diese und ande­re Lerninhalte ver­mit­teln wir im Rahmen inten­si­ver Selbsterfahrung

Dieses Training stei­gert die the­ra­peu­ti­sche Kompetenz, wie, war­um und mit wel­chem Ziel unter­schied­li­che Interventionen zu unter­schied­li­chen Zeiten im Imago Prozess gesetzt werden.

Advanced Clinical Kurs 2

FROM DESPAIR TO REPAIR:
HELPING COUPLES HEAL AND GROW THROUGH CRISIS

Von der Verzweiflung in die Verbindung- Heilung und Wachstum aus der Krise

In die­sem Kurs geht es um das Vertiefen und Erweitern des the­ra­peu­ti­schen Verständnisses von Ursachen, Funktionen und Nutzen einer Beziehungskrise. Dabei gibt es drei Bereiche, die in der Imago Arbeit mit Krisen beson­ders foku­siert werden:

  • Welcher Ursprungskonflikt wie­der­holt sich in der Krise und wie zeigt es sich in den Projektionen, der Angst und den Schutzmechanismen des Paares.
  • Wie ist Veränderung und Entwicklung in die­sem Rahmen mög­lich und was ist not­wen­dig, um einen wirk­li­chen Veränderungsprozess zu initiieren.
  • Welche Rolle spielt dabei die Übertragung und Gegenübertragung des Therapeuten/der Therapeuten im Imago Prozess.

Lerninhalte:
  • Krisen als Teil des Lebenszyklus von Paarbeziehungen.
  • Das Beziehungsparadigma, Ursachen, Möglichkeiten, Auswirkungen in der prak­ti­schen Paararbeit.
  • Welche uner­füll­ten Entwicklungsbedürfnisse sym­bo­li­sie­ren sich in den unter­schied­li­chen Formen einer Krise?
  • Maligne Bewältigungsstrategien, Umgang und Auswirkungen in der Imago Arbeit.
  • Psychodynamische und neu­ro­bio­lo­gi­sche Grundlagen von Veränderungsprozessen, dass Gegen- und Zusammenspiel von bewuss­ten Möglichkeiten und unbe­wuss­ten Loyalitäten.
  • Muster von Übertragung- und Gegenübertragungsmechanismen, die eige­ne Biografie im Spiegel des Imago Prozesses eines Paares.

Diese und ande­re Lerninhalte ver­mit­teln wir im Rahmen inten­si­ver Selbsterfahrung.

In die­sem Teil inte­grie­ren wir Arbeiten von Mahler, Hellinger, Mentzos u.a.

Dieses Training stei­gert die the­ra­peu­ti­sche Kompetenz, wie, war­um und mit wel­chem Ziel unter­schied­li­che Interventionen zu unter­schied­li­chen Zeiten im Imago Prozess gesetzt werden.

Advanced Clinical Kurs 3

RECEIVING LOVE

Die Kunst zu ler­nen, Liebe anzunehmen

Wirkliche Verbindung ent­steht nur, wenn ehr­lich aus­ge­drück­te Zuwendung auch ange­nom­me­nen und zuge­las­sen wird.

Teil des ursprüng­li­chen Grundkonfliktes ist, dass die Liebe der Eltern dem Kind gegen­über fast immer, bewusst oder unbe­wusst, bedingt war. Das führ­te dazu, dass die Symbolisierung des Konzepts Liebe in der inne­ren Repräsentation norm­ge­bun­den wurde.

Durch die Zurückweisung der natür­li­chen kind­li­chen Hinwendung ent­steht über die Beschämung eine zwei­te Ebene des Grundkonflikts. Auf der einen Seite der Wunsch nach bedin­gungs­lo­ser Annahme, auf der ande­ren Seite die Zurückweisung von Zuwendung aus Angst vor einer Wiederholung der früh­kind­li­chen Beschämung.

Lerninhalte:
  • Affekttheorien mit Schwerpunkt auf Entstehung und Auswirkung der Scham
  • Theoretische Grundlagen der Bindungstheorie und ihre Auswirkung auf die Paarbeziehung
  • Genese und Funktion des Selbst, die Konzepte „Narzissmus und Selbsthass” aus der Sicht der Imagotheorie
  • Theoretische Grundlagen der Mentalisierung
  • Entwicklungskonzepte der Differenzierung und ihre Anwendung in der Imago Paartherapie
  • Das Modell der „posi­ti­ven Resonanz“ und die Umsetzung in der Dialogarbeit.

Diese und ande­re Lerninhalte ver­mit­teln wir im Rahmen inten­si­ver Selbsterfahrung.

Dieses Training stei­gert die the­ra­peu­ti­sche Kompetenz, wie, war­um und mit wel­chem Ziel unter­schied­li­che Interventionen zu unter­schied­li­chen Zeiten im Imago Prozess gesetzt werden.

Advanced Clinical Kurs 4

THE ATTUNED THERAPIST

Zwischen the­ra­peu­ti­scher Abgrenzung und Hingabe — eine Gradwanderung

Kann man „Attunement“, also die Fähigkeit sich ein­zu­schwin­gen, mit­zu­schwin­gen mit dem Prozess eines Paares lernen?
Als Imagotherapeut und Imagotherapeutin sind wir in beson­de­rer Weise in unse­rer Empathie und unse­rem Einfühlungsvermögen gefordert.
Anders wie in der Einzeltherapie ist der Zwischenraum des Paares im Fokus und damit auch die Fähigkeit Empathie und Einfühlungsvermögen auf zwei Menschen und die Dynamik bei­der zu konzentrieren.

Lerninhalte:
  • Empathiefähigkeit und “Attunement”, die Reflexion die­ser wich­tigs­ten the­ra­peu­ti­schen Werkzeuge in Licht der eige­nen Biografie.
  • Schärfung des Beziehungsblicks, von der Dyade zur Triade und von dort wie­der in den Beziehungsraum des Paares.
  • Hypnotherapeutische Techniken, mit denen ein zwei­ter „Bewusstseinsraum“ eröff­net wer­den kann.
  • Die Balance im Dreieck von Vertiefungstechniken, Resonanz und Entwicklungsstufe.
  • Dialog, Zen, Meditation, das Absolute im Moment!

Diese und ande­re Lerninhalte ver­mit­teln wir im Rahmen inten­si­ver Selbsterfahrung.

In die­sem Teil inte­grie­ren wir Arbei­ten von Erickson, Grieser, Dammasch, Joko Beck u.a. im Rah­men der Imago Paartherapie.

Dieses Training stei­gert die the­ra­peu­ti­sche Kompetenz, wie, war­um und mit wel­chem Ziel unter­schied­li­che Interventionen zu unter­schied­li­chen Zeiten im Imago Prozess gesetzt werden.

Imago Character Growth Training

Das Advanced-Training für zer­ti­fi­zier­te Imagotherapeuten, Imago Facilitator und deren Partner.

Dieses Training ver­tieft das prak­ti­sche und theo­re­ti­sche Verständnis über die Entstehung und Funktion von Überlebensmustern. Charaktereigenschaften, ursprüng­lich unbe­wuss­te Anpassungsleistungen an die Herkunftsfamilie, bestim­men die eige­ne Wahrnehmung, die sich dar­aus erge­ben­den Handlungen und so die Wahrnehmung der Welt.

Aus dem Talmud stammt der Satz: “Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, wir sehen sie wie wir sind”. Doch solan­ge wir nicht wahr­neh­men was wirk­lich ist kön­nen wir auch nicht in Verbindung sein und leben in der Illusion sym­bio­ti­scher Verbundenheit, ohne zu bemer­ken, dass wir allei­ne und getrennt in unse­rer eige­nen Welt leben.

Dieses tief gehen­de Training beschäf­tigt sich mit den Schutzmustern der eige­nen Projektionen und und macht bewusst, wie dadurch die eige­ne Wahrnehmung und somit auch und das eige­ne Verhalten beein­flusst wird.

Der Schwerpunkt liegt in der Selbsterfahrung, in der Bewusstwerdung der eige­nen Projektion und der schritt­wei­sen Integration exter­na­li­sier­ter Selbstanteile.

Termin: 5. – 8.11.2026 (4 Tage)
Zeiten: 
jeweils 10:00 — 18:00 Uhr
Ort: Wien
Kosten: 
€ 750,- (USt-befreit)
Mindestteilnehmerzahl: 10
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Kursbeginn 
Anmeldung: Hier

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